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Yoga

Jeden Dienstag, 19.00-20.30 Uhr in der Adolfsallee 13 in Wiesbaden mit Barbara.

Yoga ist eine indische, philosophische Lehre, die eine Reihe geistiger und körperlicher Übungen umfasst.

Der Begriff Yoga (Sanskrit, von yuga „Joch für: „anjochen, zusammenbinden“) kann als „Vereinigung“ oder „Integration“ des Körpers und Seele zur Sammlung und Konzentration verstanden werden.

Yogaübungen verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, der Körper, Geist und Seele in Einklang bringen soll. Hatha-Yoga kombiniert Asanas (Yogahaltungen), Atemübungen, Meditationsübungen und Tiefenentspannung.

In der ursprünglichen Yogalehre auf spiritueller Ebene ist Yoga ein Weg um Selbstverwirklichung zu erreichen. Eine Verbindung des individuellen mit dem universellen Bewusstsein einzugehen. Aus einer eher praktischen Sicht bedeutet Yoga die Harmonisierung und Ausgewogenheit von Körper, Geist, Seele und Atem. Angestrebt wird eine verbesserte Vitalität und gleichzeitig eine Haltung der inneren Gelassenheit.

Grundsätzlich hat Yoga nachweislich einige positive Effekte sowohl auf die physische als auch auf die psychische Gesundheit. Yoga kann unter Umständen zu einer Linderung bei verschiedensten Krankheitsbildern führen, etwa bei Durchblutungsstörungen, Schlafstörungen, nervösen Beschwerden (Angst und Depression), chronischen Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen.

Bei den Asanas werden Kraft, Flexibilität, Gleichgewichtssinn und Muskelausdauer trainiert. Beispielsweise kommt es durch die Aktivierung der Muskeln, Sehnen, Bänder, Blut- und Lymphgefäße bei den Asanas zu einer verbesserten Durchblutung. Dies wirkt sich auch auf die inneren Organe aus.

Die Rückenmuskulatur wird gekräftigt, was wiederum zu einer verbesserten Körperhaltung führt und Rückenbeschwerden lindern kann.

Es gibt aber auch positive energetische und geistige Wirkungen die wir mit unserem Verstand nur wenig erfassen können. Man braucht auch nicht daran glauben; die Wirkung tritt trotzdem ein.

Yoga hat auf viele Menschen eine beruhigende, ausgleichende Wirkung und kann somit den Folgeerscheinungen von Stress entgegenwirken. Darüber hinaus kann die mit Atemübungen und Meditation verbundene innere Einkehr genutzt werden, das eigene Verhalten zu reflektieren, um es positiver zu gestalten.

Den Hatha-Yoga Stil  kennzeichnet eine Reihenfolge der Übungen, die genau aufeinander abgestimmt sind und als Grundgerüst der Yogastunde dient. Die sogenannte Rishikesh-Reihe nach Sivananda.

Die Basis der Yogastunde sind die Yoga-Stellungen (Asanas).

Sie wirken systematisch auf den ganzen Körper, kräftigen und dehnen Muskeln und Bänder, halten Gelenke und Wirbelsäule beweglich, lösen Verspannungen, entwickeln Körperbewusstsein und vitalisieren Organe und Drüsen.

Atemübungen (Pranayama) und die tiefe rhythmische Bauchatmung während der gesamten Stunde erhöhen das Energieniveau indem sie den Fluss des Prana (die feinstoffliche Energie) in den Energiekanälen stimulieren.

Die Tiefenentspannung am Ende der Yogastunde löst körperliche, geistige und emotionale Anspannung. Sie führt zu Stressabbau und mehr Gelassenheit im Alltag.

Durch regelmäßiges Üben entwickeln sich geistige Kräfte wie Konzentration, Intuition und Kreativität. Der Geist kommt zur Ruhe und wir entdecken unser wahres Selbst.

Vier Aspekte müssen während einer Yogastunde zusammen kommen:

  • die bestmögliche körperliche Korrektheit der Übung
  • geistige und körperliche Entspannung
  • rhythmische tiefe Bauchatmung
  • geistige Konzentration und Aufmerksamkeit