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Vipassana und ZEN

Hier im Westen sind viele Menschen etwas unentschlossen, sich einer einzigen Meditationsmethode zu widmen. Das kommt vielleicht daher, dass Meditation schnell mit Sekten in Verbindung gebracht wird und es einer persönlichen Einschränkung nahe kommt nur EINE einzige Methode zu praktizieren. Das ist auch bei den sog. Entspannungsmethoden zu beobachten. Da kombiniert man dann Methoden wie beispielsweise Taiji und Qigong, Raja Yoga und Hatha Yoga oder eben Triathlon. Eine Methode scheint uns nicht schnell genug zum Ziel zu führen, also gehen wir nach dem Prinzip: »viel hilft viel«.

Grundlegende Formen der Meditation

Shamatha & Vipashyana In unseren Meditations-Kursen bieten wir innerhalb des Za-Zen zwei grundlegende Formen der meditativen Praxis an: Shamatha und Vipashyana (nicht zu verwechseln mit Vipassana). Wenngleich diese Methoden ursprünglich dazu bestimmt sind, sich auf die Unvermeidlichkeit des Todes vorzubereiten, sind es nicht nur Übungen zum Sterben. Im Gegenteil: Sie sind Übungen für das Leben… Mehr zu lesen im PDF – hier → Shamatha eine Einführung

ACHTSAMKEIT – Leben im Hier und Jetzt?

Lesezeit 10 Minuten „Leben im Hier und Jetzt“, oder „be where you are“ und ähnliche Sätze haben sich in den letzten Jahren stark abgenutzt. Bei einem online-Händler der mit „a“ beginnt findet man ACHTUNG!: 1.499 Ergebnisse oder Vorschläge für Bücher unter dem Suchbegriff „Hier und Jetzt“. Wollen wir also die 1.500 voll machen? Klar!    

Ist Meditation Bullshit? Teil II

Lesezeit 15 Minuten Ich möchte dir hier die verrückt anmutende Idee von „Nicht-Selbst“ näher bringen. Dabei folgen wir der buddhistischen Philosophie, dass das „Selbst“ in uns – der Denker deiner Gedanken, der Täter deiner Taten – nichts weiter als eine Illusion ist. Und nicht nur irgendeine Illusion. Ganz offensichtlich ist es die Illusion, die so tief und so zersetzend, so zentral in der buddhistischen Diagnose des Mensch-Seins ist, dass deren Auflösung uns direkt zur vollen Erleuchtung und Befreiung vom Leiden führt. Also, schauen wir uns das mal genauer an…

Ist Meditation Bullshit? Teil I

  Lesezeit 11 Minuten Es ist nicht einfach, exakt festzulegen, wann genau das westliche Stereotyp der buddhistischen Meditation kippte. Es war irgendwann zwischen den 1950er Jahren, als der Zen-Buddhismus in die Beat-Generation hinein sedimentierte, um dann im frühen 21. Jahrhundert mit der sogenannten „Achtsamkeitsmeditation“ die Wall Street und das Silicon Valley zu erreichen. Mehr…

Der innere Fasten-Krieger

Der Krieger verzichtet auf die Aspekte seiner Erfahrung, die Barrieren zwischen ihm und anderen schaffen,. Entsagung besteht mit anderen Worten darin, sich selbst zugänglicher, empfänglicher und offener zu machen. Chögyam Trungpa Lesezeit 10 Minuten Spreche ich mit Menschen über das Fasten höre ich oft Sätze wie: „das würde ich nie schaffen!“ oder „Gar nichts essen? Das geht doch gar nicht!“. Auch die Gewichtszunahme nach dem Fasten spielt eine Rolle. Man will sich doch nicht tagelang kasteien, nur um dann zwei Wochen später mehr auf die Waage zu bekommen, als vor dem Fasten. Es stehen demnach zwei Themen im Vordergrund: die Angst es nicht zu schaffen und die Sorge danach mehr zu wiegen als zuvor. Beides repräsentiert zwei Aspekte der Angst: der Aspekt Disziplin und der Aspekt Aesthetik. In der Tat begegnen wir beim Fasten einem inneren Anteil von uns, dem wir im Alltag lieber aus dem Weg gehen: eben der Angst. … Mehr zu lesen im PDF – hier →Fasten – der innere Fasten-Krieger