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Offener Meditationsabend

Jeden Donnerstagabend  //  Zazen (stilles sitzen)  //  Kinhin (Gehmeditation)  //  Teegespräch  //  auf Spendenbasis. Richtwert: 5,00 € // Start 19:30h   Jeden Donnerstag Abend treffen wir uns zum gemeinsamen Zazen. Wir stehen in der Küche bei einem Tee. Nach und nach füllt sich der Raum (manchmal bleibt es bei ein oder zwei Mit-Sitzenden). Um 19.30 Uhr gehen wir dann alle in’s Dojo zum Sitzen. Dabei sitzen wir längst nicht alle auf dem Kissen. Rollstuhlfahrende sitzen in ihrem Rollstuhl. Teilnehmende mit Verletzungen im Knie- oder Hüftbereich sitzen auf dem Stuhl. Auf dem Kissen am Boden im vollen Lotus zu sitzen, ist keine Voraussetzung für die „Erleuchtung“.  Jeder findet „seinen“ Sitz, seine ihm eigene Haltung. Das gemeinsame Sitzen hat eine sehr stärkende Wirkung. Die 30-Minuten-Perioden vergehen wie im Flug. In dieser Stille, die wir teilen entsteht ein Band: sisters and brothers in silence. In der Zeit vom 15. Aug. 2019 bis Ende November 2019 rezitieren wir die „Vierzehn Tore der Achtsamkeit“ n. Thich Nhat Hanh. Die ersten drei Tore findet ihr hier. Wöchentlich wird der Text aktualisiert.

Ist Meditation Bullshit? Teil I

  Lesezeit 11 Minuten Es ist nicht einfach, exakt festzulegen, wann genau das westliche Stereotyp der buddhistischen Meditation kippte. Es war irgendwann zwischen den 1950er Jahren, als der Zen-Buddhismus in die Beat-Generation hinein sedimentierte, um dann im frühen 21. Jahrhundert mit der sogenannten „Achtsamkeitsmeditation“ die Wall Street und das Silicon Valley zu erreichen. Mehr…

ZEN

ZAZEN Jeden Donnerstag, 19.30-21.00 Uhr in der Adolfsallee 13 in Wiesbaden mit Tina und Jochen. Was ist Zen? Das Wesentliche des Zen-Weges ist der eigene Weg. Er ist unabhängig von weltlichem oder überweltlichem, unabhängig von Meistern und Gurus oder von Büchern und Lehren. Er ist unabhängig von der Meinung anderer – aber vor allen Dingen auch unabhängig von der eigenen Meinung. Das Wesentliche des Zen-Weges ist der Nicht-Weg. Er ist abhängig von allem was uns umgibt, abhängig von der Schule, die wir besuchen, der Kultur in die wir hinein geboren wurden. Er ist abhängig von der Meinung anderer – aber vor allen Dingen auch abhängig von der Perspektive, aus der heraus ich auf den Zen-Weg schaue. Hätte der Zen-Weg etwas Wesentliches, wäre es nicht der Zen-Weg. Der Zen-Weg geht ständig über sich selbst hinaus, vergisst sich, erfindet sich neu, um sich selbst erneut zu verwerfen. Wer stellt diese Frage nach dem Wesen des Zen? Das Ego, der Verstand. Der Geist, der verstehen will. Daher kann die Antwort auf diese Frage immer nur fragmentarisch sein. Zen entzieht sich dem Verstand, dem …