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Neuer Qigong-Kurs startet am 10. Okt. 2019

Qi-Gong ist eine Säule der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Ziel ist die Gesunderhaltung. Dr. Julia Kleinhenz beschreibt Qi-Gong als „Akupunktur ohne Nadeln“. Die Geschichte des Qi-Gong liegt mehrere tausend Jahre vor Christi Geburt und war ursprünglich stark mit den schamanistischen Praktiken im alten China verbunden. Dieser Einführungskurs geht über einen Zeitraum von 10 Wochen und gibt den Teilnehmenden die Möglichkeit die Wirkungen von Qigong zu erfahren und Übungen mit nach Hause zu nehmen, die Ruhe und Kraft in den Alltag bringen.   START: Donnerstag, der 10. Oktober 2019, 18 bis 19 Uhr Wir erarbeiten uns die Inhalte in Kleingruppen bis max. acht Teilnehmenden. Hier kannst du dir gleich einen Platz sichern: anmeldung@team-jk.de

Was ist der Unterschied zwischen Qi-Gong und Taiji?

Taiji-Quan ist eine „innere“ Kampfkunst. Taiji, wie wir es heute kennen, ist im Vergleich zu Qi-Gong eine recht junge Entwicklung und ca. 350 Jahre alt. In der Geschichte des Taiji-Quan in Deutschland gab es zwei Wellen. Die erste Welle kam aus Taiwan, Hongkong und den U.S.A. und traf uns in den siebziger und achtziger Jahren und hatte zu dieser Zeit eher experimentellen Charakter. Die zweite Welle kam in den neunziger Jahren aus China selbst. Das Land hatte sich bereits geöffnet und immer mehr „Mainland-Chinesen“ fanden eine Möglichkeit ihr Wissen über das Taiji-Quan an Ausländer weiter zu geben. Jan Silberstorff, bei dem ich seit den 90-er Jahren lerne, spielte dabei eine herausragende Rolle. Er legte die Grundlagen dafür, dass in Deutschland eine wachsende Gruppe von Taiji-Übenden einen Zugang zu einem qualitativ sehr hochwertigen und klar strukturierten Taiji-Quan fand: dem Chen-Taiji. Aus dieser Gruppe entwickelte sich der weltweit größte Taiji-Verband unter der Leitung von Großmeister Chen Xiaowang: der WCTAG.